Die Vergänglichkeit Berliner Radrennbahnen

Erschienen 8.8.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

In der vergangenen Woche fanden im Berliner Velodrom die Deutschen Bahnmeisterschaften statt. Da einer meiner Fahrer dort mitfuhr, beschloss ich, wieder einmal radsportliche Hallenluft zu schnuppern. Wegen viel vorhandener Zeit zwischen der Rennen unternahm ich kurzerhand ein paar Zeitreisen.

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Miriam Welte biegt auf die Zielgerade ein

Erschienen 3.8.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Wie ein Pfeil auf zwei Rädern schießt Miriam Welte aus der Startmaschine heraus. Das Zeitfahren über 500 Meter gilt als Paradedisziplin der Bahnradsportlerin. Hier wurde sie Weltmeisterin, Europameisterin und elfmal Deutsche Meisterin seit 2006. Auch an diesem Donnerstagabend im Berliner Velodrom ist sie die Favoritin auf den nationalen Titel. Mit über 1500 Watt beschleunigt sie innerhalb kürzester Zeit auf 60 Stundenkilometer.

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Heißes Eisen: Felgen- oder Scheibenbremse?

Erschienen 25.7.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Bei der Tour de France steht die heiße Phase an und auch hier geht es diesmal im wahrsten Sinne des Wortes um ein ganz heißes Eisen im Radsport: die Scheibenbremse. Das Lager der Fans ist bei der Frage nach dem besten Bremsentyp gespalten.

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Ich bin dann mal weg: Die schönste Zeit des Jahres

Erschienen 11.7.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

In Frankreich herrscht seit einigen Tagen radsportlicher Ausnahmezustand und das noch die nächsten knapp drei Wochen. Die Tour de France rollt nach ihrem Start in Belgien wieder über die Straßen unseres Nachbarlandes. Doch nicht nur die französischen Fans zieht das Sportereignis in ihren Bann. Auch in Berlin gibt es den einen oder anderen, der vom Tour-Virus infiziert ist. Ich nenne die Zeit, wenn die Tour läuft, gerne immer meine „schönste Zeit des Jahres“. Seit Jahrzehnten läuft der Fernseher in dieser Zeit auf Hochtouren, standesgemäß natürlich der französische Sender.

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Von Lerchen und Eulen und was diese mit Radfahren zu tun haben

Erschienen 27.6.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Es gibt in der Schlafforschung die beiden Vogeltypen, die den unterschiedlichen menschlichen Schlafrhythmus beschreiben. Die Lerche steht für den Typ Frühaufsteher, der auch eher früh ins Bett geht. Das Gegenteil dazu ist die Eule, der Typ Langschläfer, der spät ins Nachtlager findet. Ich gehöre klar zum zweiten Typ, was sich auch in der Durchführung meiner radsportlichen Aktivitäten niederschlägt. Wenn es geht, fahre ich erst mit dem Rad los, wenn ich richtig wach bin und gut gefrühstückt habe.

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Warum es für Chris Froome schwerer wird zurückzukommen

Erschienen 13.6.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

In der Karriere von Chris Froome gibt es kaum Jahre, in denen er nicht gestürzt ist. Die Tour de France 2014 musste er nach drei Stürzen an zwei aufeinanderfolgenden Etappen aufgeben. Bei der Vuelta 2015 prallte der Brite auf der Königsetappe in eine Barriere und beendete die Spanien-Rundfahrt vorzeitig.

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Abschied ist ein scharfes Schwert

Erschienen 13.6.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

In der vergangenen Woche gab es für mich gleich zweimal echte Emotionen, es wurde Abschied genommen von Liebgewonnenem. Aus meiner Zeit im südhessischen Exil stammt der erste Abschiedsgrund. Mein Lieblingsfahrrad hat nach 13 Jahren nun einen neuen Besitzer gefunden. Seit dem Sommer 2006 war dieses rot-schwarze Schmuckstück aus US-amerikanischer Fertigung an meiner Seite. Schon beim ersten Einsatz wusste ich, dass dies der Beginn einer langen Freundschaft ist.

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Der Geschmack von Scheibenwischerwasser

Erschienen 23.5.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Eigentlich sollte sich diese Kolumne mit meinem derzeitigen Lieblingsthema beschäftigen: der Scheibenbremse. Aber aus aktuellem Anlass ist das Thema: Scheibenwischwasser. Schuld daran ist ein Berliner Autofahrer. Er war wie ich auf der Landstraße zwischen Fresdorf und Stücken südlich von Berlin unterwegs. Als er mich überholte, betätigte er seine Scheibenwaschanlage und hörte erst damit auf, als ich außer Reichweite war. Das Kennzeichen hatte ich dank meiner kleinen Video-Kamera am Rad festgehalten, soweit die Eckdaten.

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Die bunte Pest unter der Sonne Mallorcas

Erschienen 9.5.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Das Frühjahr ist traditionell für jeden ambitionierten Radsportler die Zeit der Trainingslager in südlichen Gefilden, vorzugsweise Mallorca. Gut 200.000 Rad fahrende Urlauber sind jährlich auf den Straßen der Baleareninsel unterwegs, Tendenz steigend. Nicht alle Einheimische freuen sich auf so viel Zuspruch. Manche Inselbewohner nennen die Radfahrer wegen der vielfarbigen Kleidung wenig begeistert die „bunte Pest“. Aber trotz eines inzwischen schlechten Gewissens ob meiner persönlichen Klimabilanz, mindestens einmal pro Jahr zieht es mich auch dorthin.

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Mit Strava und Randonneuren von Erkner und zurück

Erschienen 25.4.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Ich gebe es zu: Ich bin ein großer Fan von Strava. Sie kennen Strava nicht? Das ist sozusagen das Facebook für Radfahrer, Läufer, Triathleten. Bei Facebook bin ich schon vor einigen Jahren ausgestiegen, Twitter habe ich höchstens beruflich genutzt und auch sonst stehe ich den sozialen Medien eher kritisch gegenüber. Strava hingegen ist natürlich etwas ganz anderes. Da geht es ums Radfahren, da bin ich dabei.

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Das Frühjahr, die Zeit der Rad-Festtage

Erschienen 11.4.2019, TAGESSPIEGEL, Print und online

Neulich sind mir beim Aufräumen meine alten Trainingsaufzeichnungen von 1980 wieder in die Hand gefallen. Fein säuberlich habe ich damals als Jugendfahrer angefangen, meine Trainingseinheiten zu dokumentieren. Mein damaliger Betreuer beim Kreuzberger Radsport-Verein RVg Berlin 1888 wollte das so, hat aber nie wirklich einen Blick hineingeworfen. Das Schmökern in meinen handschriftlichen Aufzeichnungen war wie eine Zeitreise. Am 11. April 1980 steht im Trainingstagebuch zum Beispiel „Havel-Krone-Havel, 30 km, 1:20 Std.“ Eine Runde von Schöneberg über den Kronprinzessinnenweg, Havelchaussee und zurück – war ich da langsam unterwegs.

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Mit dem Rennrad und Radcomputer von Berlin nach Warnemünde – Ein Erfahrungsbericht (Teil 1)

Erschienen 17.8.2017, Zweirad Stadler Blog

Es ist nie verkehrt, wenn man auch als Radsport-Trainer einen gewissen Fitness-Stand hat. Das gibt einem den Freiraum, auf besondere Wünsche seiner Schützlinge einzugehen.
Vor einer Woche kam Marcel, den ich seit einem Jahr betreue, auf die nette Idee, mit dem Fahrrad von Berlin nach Warnemünde fahren zu wollen. Natürlich nonstop, mit möglichst wenig Pausen unterwegs, versteht sich. Gut, der Wunsch stand bei ihm schon länger im Raum, seine längste absolvierte Strecke war bisher jedoch „nur“ 179 Kilometer lang gewesen. Vor einiger Zeit wurde lose ein Termin Anfang September überlegt. Aber da er ohnehin einen mehrtägigen Familienurlaub in Warnemünde-Hohe Düne geplant hatte, bot sich der von ihm kurzfristig vorgeschlagene Montag Anfang August an. Auch das Wetter wollte mitspielen, leichter Wind aus Süd bis Südwest, Temperaturen über Mittag um 24 Grad, was will man mehr?

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Radfahren in den Ferien: wie plane ich am besten eine Radtour?

Erschienen 15.8.2017, Zweirad Stadler Blog

Die Ferienzeit ist ausgebrochen und nicht wenige bleiben Zuhause. Zwar bieten Großstädte wie Berlin einiges an Freizeitaktivitäten, aber wenn zum x-ten Mal die Frage vom Partner, den lieben Kleinen oder Freunden kommt „was machen wir denn heute?“, könnte man auch einmal eine spontane Radtour ins Gespräch bringen. In einem relativ überschaubaren Zeitrahmen wird einiges mehr entdeckt als beim Wandern. Bei entsprechender Planung geht es dann auch schnell wieder heim. Damit einer spontanen Fahrradtour nichts im Wege steht, sollten vorher ganz unspontan die wichtigsten Dinge erledigt sein.


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Ferienzeit ist Radzeit: Unterwegs mit der Familie

Erschienen 24.7.2017, Zweirad Stadler Blog

Demnächst brechen wieder die Ferien aus. Nicht alle werden verreisen, warum auch. Zuhause gibt es einiges zu erleben, man muss sich nur etwas einfallen lassen. Als meine Töchter noch jünger waren, kam am zweiten Ferientag schon die „Was machen wir morgen“-Frage. Spontan schlug ich etwas fantasielos eine Radtour vor. Ich fuhr schon immer viel Rennrad, aber eine gemeinsame Radtour hatten wir noch nie so richtig unternommen. Erwartungsgemäß hielt sich die Begeisterung in Grenzen, meine Radsport-Leidenschaft hatte sich bisher noch nicht auf meine Mädels übertragen. Während die Große plötzlich doch noch für den morgigen Tag einen Termin zum „Shopping auf dem Ku’damm mit Freundinnen“ klar machte, gab es für ihre kleine Schwester kein Entrinnen. Als verantwortungsvoller Radsportler wollte ich diesen Tag für meine Tochter und meiner Frau natürlich so schön wie möglich gestalten.

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Tennis WTA-WM 2016: Finale Kerber vs. Cibulkova

Erschienen: 31.10.2016, t-online.de

Live-Blog vom Finale der WTA-WM in Singapur zwischen Angelique Kerber und Dominika Cibulkova


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Tennis Wimbledon Damen 2016: Finale Kerber vs. Serena Williams

Erschienen: 9.7.2016, t-online.de

Live-Blog vom Finale der Frauen in Wimbledon zwischen Angelique Kerber und Serena Williams

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Tennis Wimbledon Damen 2016: Halbfinale Kerber vs. Venus Williams

Erschienen: 7.7.2016, t-online.de

Live-Blog vom Halbfinale der Frauen in Wimbledon zwischen Angelique Kerber und Venus Williams


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Handball-EM 2016: Finale Deutschland – Spanien

Erschienen: 31.1.2016, t-online.de

Live-Blog vom Finale der Handball-EM in Polen zwischen Deutschland und Spanien


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Tennis Australian Open Damen 2016: Finale Williams vs. Kerber

Erschienen: 30.1.2016, t-online.de

Live-Blog vom Finale der Frauen bei den Australian Open in Melbourne zwischen Serena Williams und Angelique Kerber.

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Handball-EM 2016: Halbfinale Norwegen – Deutschland

Erschienen: 29.1.2016, t-online.de

Live-Blog vom Halbfinale der Handball-EM in Polen zwischen Norwegen und Deutschland

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Rote Karte nach Fairplay zurückgenommen

Erschienen: 1.10.2013, t-online.de/fussball.de

Berlin, Stadion Rehberge, 50. Minute beim Kreisliga-Spiel zwischen dem BSC Rehberge II und Empor Hohenschönhausen. Es steht 1:1, alles noch offen. Plötzlich sieht Rehberges Torhüter Levo die Rote Karte. Er soll an Empor-Spieler Dennis Treue ein Foul begangen haben. Doch der gefoulte Treue geht zu Schiedsrichter Marko Kuzmanic und korrigiert ihn, der Schiri nimmt die Rote Karte zurück. Fair geht vor, auch das ist Amateurfußball.

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Jens Voigt: Die Tour ist das letzte Abenteuer dieser Welt

Erschienen: 27.6.2012, t-online.de

Interview mit Rad-Profi Jens Voigt

Am Samstag wird Jens Voigt zum deutschen Rekordhalter: Der 40 Jahre alte Radprofi vom Team RadioShack-Nissan-Trek startet beim Prolog in Lüttich zu seiner 15. Tour de France. Der Vater von sechs Kindern kann also einiges über das bedeutendste Radrennen der Welt erzählen. Im Interview mit t-online.de spricht Voigt über seine Erfahrungen und Veränderungen bei der Frankreich-Rundfahrt, seine Favoriten und wie es im nächsten Jahr mit ihm weiter gehen könnte.

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Rüdiger Selig: Leopard war keine Alternative für mich

Erschienen: 6.4.2012, t-online.de

Interview mit Rad-Profi Rüdiger Selig

Rüdiger Selig, 23-jähriger Sprintspezialist beim russischen Top-Team Katusha von Teamchef Hans-Michael Holczer, bestreitet seine erste Saison als Radprofi. Nach seinem vierten Platz bei der letztjährigen Straßen-WM der Klasse U23 gewann er als Stagiaire (Radsport-Praktikant) beim Team Leopard-Trek Anfang Oktober 2011 den belgischen Halbklassiker Binche-Tournai-Binche.

Im Interview mit t-online.de spricht er über seine ersten Erfolgserlebnisse als Profi, seinen Sprinttrainer Erik Zabel und den Kopfstein-Klassiker Paris-Roubaix, an dem er trotz geprellter Handgelenke und einem genähten Ellenbogen teilnimmt.

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Paul Biedermann: Den Druck von außen lasse ich nicht an mich ran

Erschienen: 18.2.2012, t-online.de

Interview mit Paul Biedermann

Paul Biedermann hat große Ziele. Deutschlands Schwimmstar will im Olympia-Jahr mit guten Resultaten glänzen. Seine Karriere möchte der 25-Jährige bis zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro fortsetzen. “Wenn es gesundheitlich passt und die Leistungen ansprechend sind, habe ich vor, noch bis 2016 weiter zu machen”, sagt Biedermann.

t-online.de traf das Schwimm-Ass während der Gillette-Medientage und sprach mit ihm über seine Olympiachancen, den Deutschen Schwimm-Verband und sein Duell mit Michael Phelps.

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Jens Voigt: Ich muss mir nichts mehr beweisen

Erschienen: 16.6.2010, t-online.de

Interview mit Rad-Profi Jens Voigt

Noch hat das Team Saxo Bank seinen Kader für die diesjährige Tour de France nicht endgültig benannt. Es gilt aber als sicher, dass Jens Voigt beim Start in gut zwei Wochen in Rotterdam dabei ist. Mit seinen 38 Jahren geht der Routinier ganz entspannt in seine mittlerweile 13. Tour. “Ich hatte genug Zeit, mich da auszutoben und habe bei der Tour das ein oder andere erreicht. Ich muss mir nichts mehr beweisen”, sagt Voigt. Im Interview mit t-online.de spricht er außerdem über seinen schweren Sturz aus dem vergangenen Jahr und die schlechten Chancen von Lance Armstrong. Und er verrät, wer Fußball-Weltmeister wird.

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Hanka Kupfernagel oder die Umwege einer Ausnahmekönnerin bis zum Regenbogentrikot

Erschienen: 30.1.2000, DER TAGESSPIEGEL

“Ich habe das Regenbogen-Trikot auf einen Bügel gehängt und mir immer wieder angeguckt. Denn so richtig glauben konnte ich es noch nicht.” Am Tag nach ihrem Sieg bei den Radcross-Weltmeisterschaften in Sint Michielsgestel/Niederlande realisiert Hanka Kupfernagel langsam, dass sie in zweifacher Weise Radsportgeschichte geschrieben hat. Die 25-Jährige sicherte sich nicht nur den erstmals vergebenen Frauen-Titel im Radquerfeldeinfahren, sondern wird auch als erste Radsportweltmeisterin des neuen Jahrtausends geführt.

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Becke, Lauke und Kalfack – Über deutsche Hoffnungen, im Sechstagegeschäft Fuß zu fassen

Erschienen: 5.1.2000, DER TAGESSPIEGEL

Kennen Sie Daniel Becke? Sagen Ihnen Namen wie Ronny Lauke und Andre Kalfack etwas? Nein? Nun, dann geht es Ihnen wie den meisten Besuchern, die heute abend zum Auftakt des Berliner Sechstagerennens ins Velodrom kommen. Die drei gehören zu den jungen Deutschen, die sich Hoffnungen auf eine Karriere im Sechstagezirkus machen und ab heute im Rundenwirbel mitmischen. Das ist für ambitionierte Bahnfahrer heute leichter als vor 15 Jahren, als es noch die Trennung zwischen Berufsfahrern und Amateuren gab. Einen Platz im Sechstagefeld bekam nur, wer im Besitz einer Profilizenz war. Die populären Zugpferde, die Massen in die Hallen lockten, wie der Belgier Patrick Sercu (Belgien) oder Dietrich Thurau (Frankfurt/Main), hatten neben WM-Titeln auf der Bahn auch Etappensiege bei der Tour de France auf ihrer Erfolgsliste. Damals war es für die noch relativ schlecht bezahlten Straßenprofis lukrativ, im Winter in verrauchten Hallen zu fahren.

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Jan Ullrich fährt erneut bei der Deutschland-Tour bis Berlin

Erschienen: 14.12.1999, DER TAGESSPIEGEL

Der Termin steht, die Etappenorte sind bekannt, sogar das Motto der Schlussetappe “Berlin aufs Rad” ist verkündet. Was der Deutschland-Rundfahrt der Radprofis im nächsten Jahr noch fehlt, ist der genaue Streckenverlauf. Die Veranstalter, die gestern die “Millennium-Ausgabe” des in diesem Jahr wiederbelebten Etappenrennens präsentierten, können sich ein bisschen Zeit lassen. Denn erst am 26. Mai 2000 fällt der Startschuss in Bonn. Über Wiesbaden, Pforzheim, Bad Dürrheim, Stuttgart, Ansbach und Herzogenaurach führt der Weg zum Finale am 1. Juni nach Berlin.

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Wie bei den Wettkämpfen die Sechstage-Einkäufer tätig werden

Erschienen: 24.10.1999, DER TAGESSPIEGEL

Die Bahn-Radweltmeisterschaften sind alljährlich nicht nur ein großes sportliches Ereignis, sondern auch ein ziemlich großer Marktplatz. Objekte der Begierde sind natürlich die Fahrer, deren Manager (so sie welche haben) übernehmen die Rolle der Marktschreier. Käufer sind die Sportlichen Leiter der Sechstagerennen, die für ihre Veranstaltung ein attraktives Fahrerfeld zusammenbekommen wollen und den besten Akteuren lukrative Verträge anbieten.

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Der Berliner Robert Bartko will von der Bahn auf die Straße wechseln

Erschienen: 19.10.1999, DER TAGESSPIEGEL

Wenn es nach dem Gesetz der Serie ginge, müsste Robert Bartko vom Berliner Peugeot-Rad-Team heute Abend bei den Bahn-Weltmeisterschaften nach der Entscheidung in der 4000-m-Einerverfolgung wie im Vorjahr in Bordeaux wenigstens die Bronzemedaille umgehängt bekommen. Denn auch wie in der vorigen Saison patzte der 23-Jährige bei den Deutschen Meisterschaften und wurde seiner Favoritenstellung mit Platz vier nicht gerecht. Doch herausragende Ergebnisse bei seinen Weltcup-Starts sicherten ihm damals wie heute die Teilnahme bei der WM. Dabei sieht der gebürtige Potsdamer die Titelkämpfe auf seiner “Hausbahn”, dem Velodrom an der Landsberger Allee, auch als Durchgangsstation an. “Ich will Straßenprofi werden, diesem Traum möchte ich mir erfüllen.”

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Zum 87. Berliner Sechstagerennen: Otto Ziege meldet Rekordbeteiligung

Erschienen: 15.1.1998, DER TAGESSPIEGEL

“Sechs Tage im Kreis, immer rund herum, sechs Tage im Kreis, keiner weiß warum, warum.” Diese Zeilen eines alten Sixday-Schlagers sind vom 22. Januar an auch in Berlin wieder von Bedeutung, wenn im Velodrom an der Landsberger Allee die Bahnspezialisten beim 87.Sechstagerennen um das Lattenoval kreisen. Die Frage nach dem Warum, die sich der Liedschreiber zu damaliger Zeit gestellt hat, ist übrigens heutzutage ganz schnell beantwortet: Es gibt in den verrauchten Hallen einiges zu verdienen. Das erfreut natürlich besonders die Sportler, die vom Sportlichen Leiter Otto Ziege für das Rennen an der Spree zahlreich unter Vertrag genommen wurden. “Ich habe für alle Wettbewerbe zusammen 53 Fahrer verpflichtet, soviel wie noch nie”, erklärt das Berliner Radidol. Bei einem Etat von vier Millionen Mark konnte Ziege dabei aus dem Vollen schöpfen.

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